EDITOR WHO GREW UP BLACK IN NAZI GERMANY DIES

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Hans-Jürgen Massaquoi, Sr.

MIAMI (AP) — Hans Massaquoi, a former managing editor of Ebony magazine who wrote a distinctive memoir about his unusual childhood growing up black in Nazi Germany, has died. He was 87. His son said Massaquoi died Saturday, on his 87th birthday, in Jacksonville. He had been hospitalized over the Christmas holidays. “He had quite a journey in life,” said Hans J. Massaquoi, Jr., of Detroit. “Many have read his books and know what he endured. But most don’t know that he was a good, kind, loving, fun-loving, fair, honest, generous, hard-working and open-minded man. He respected others and commanded respect himself. He was dignified and trustworthy

. We will miss him forever and try to live by his example.” In an interview in 2000, the elder Massaquoi told The Associated Press that he credited the late Alex Haley, author of “Roots,” with convincing him to share his experience of being “both an insider in Nazi Germany and, paradoxically, an endangered outsider.” His autobiography, “Destined to Witness: Growing Up Black in Nazi Germany,” was published in the U.S. in 1999 and a German translation was also published. Massaquoi’s mother was a German nurse and his father was the son of a Liberian diplomat. He grew up in working class neighborhoods of the port city of Hamburg.

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Abschied von Hans-Jürgen Massaquoi

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Hans-Jürgen Massaquoi, Sr.

Der in Hamburg geborene Autor des Bestsellers “Neger, Neger, Schornsteinfeger” ist kurz vor seinem 87. Geburtstag in Florida gestorben.Hamburg. Hans-Jürgen Massaquoi, in Hamburg geborener amerikanischer Journalist und Buchautor, ist in Florida gestorben. Das erfuhr das Abendblatt von dessen Freund Ralph Giordano. Massaquoi, schwer erkrankt, hätte am 19. Januar seinen 87. Geburtstag feiern können.

Er, der Deutschland 1948 verlassen hatte, wurde der deutschen Öffentlichkeit 1999 bekannt, als er den ersten Band seiner Lebenserinnerungen veröffentlichte, die zum Bestseller wurden: “Neger, Neger, Schornsteinfeger” heißt das Buch nach den Spottrufen, mit denen die hellhäutigen Kinder den dunkelhäutigen Sohn eines liberianischen Diplomatensprosses und einer Hamburger Krankenschwester hänselten. Sein Großvater war liberianischer Generalkonsul in Hamburg, seinen Vater hat er nie kennengelernt.

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Lebensgeschichte im Buch verarbeitet

Gert Schramm

Gert Schramm

Gert Schramm wird Eberswalde auf der Leipziger Buchmesse vertreten. Der 82-Jährige hat seine Lebensgeschichte aufgeschrieben. „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann – Mein Leben in Deutschland“, so der Titel der Autobiografie, die der Aufbau-Verlag ab 12. März in die Buchläden bringen wird.

Die Idee zum Buch hatte Gert Schramm schon vor mehr als drei Jahren. „Irgendwann ist niemand mehr da, der über die Nazi-Zeit und den Neubeginn nach Kriegsende etwas erzählen kann“, sagt der 82-Jährige bescheiden. „Der zweite Grund für mein Buch. Ich wollte etwas tun gegen den wiederauflebenden Nazismus. Ich möchte vor allem die Jugend warnen, solchen Ideologien auf den Leim zu gehen“, fügt er hinzu. 2008 hatte er deshalb angefangen, aufzuschreiben, wie sein Leben bisher verlaufen war. Mehr als 1000 handschriftliche Blätter waren schließlich zusammengekommen. Aus dem umfangreichen Material entstand ein Manuskript, das Gert Schramm seinem Buchenwaldkameraden Götz Dieckmann und dessen Frau zum Lesen gab. Beide befanden die Geschichte für gut. So kam es, dass Gert Schramm seine Biografie an mehrere Verlage verschickte. Vier meldeten sich zurück, darunter der Aufbau-Verlag, der den Eberswalder Autor bereits zur Buchmesse in Leipzig eingeladen hat. Dort wird der 82-Jährige sein Erstlingswerk am 17. März persönlich vorstellen. Die Eberswalder können das Buch schon am 11. März in der Brasserie am Stein kennenlernen. Dort liest Gert Schramm auf Einladung von Buchhändlerin Brigitte Puppe-Mahler.

Zu erzählen hat der 82-Jährige jede Menge. Als Kind eines schwarzen Amerikaners und einer Deutschen hat sich ihm das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte nachhaltig eingeprägt. Über seinen Vater weiß er nur, dass er Jack Brankson hieß und aus Kalifornien stammte. Er war Ingenieur für Stahlhochbau und 1927 als Vertragsarbeiter einer amerikanischen Firma nach Erfurt gekommen, die den Auftrag hatte, eine Eisenbahnbrücke zu bauen. Schramms Mutter arbeitete zu dieser Zeit als gelernte Schneiderin im Geschäft ihres Vaters. „Dort sind sich meine Eltern begegnet. Es muss wohl Liebe auf den ersten Blick gewesen sein“, sagt Gert Schramm. Im November 1928 erblickte er das Licht der Welt. An seine Kindheit hat er nur gute Erinnerung. „Ich war der ganze Stolz meiner Familie“, sagt er.

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Hitler’s Forgotten Holocaust Victims

Afro German girl in the 1930s

Like many West European nations, Germany established colonies in Africa in the late 1800s in what later became Togo, Cameroon, Namibia, and Tanzania.

German genetic experiments began there, most notably involving prisoners taken from the 1904 Heroro Massacre that left 60,000 Africans dead, following a 4-year revolt against German colonisation. After the crushing defeat Germany received in World War I, it was stripped of its African colonies in 1918.

As a spoil of war, the French were allowed to occupy Germany in the Rhineland – a bitter fought piece of land that has gone back and forth between the two nations for centuries. The French willfully deployed their own colonised African soldiers as the occupying force.

Germans viewed this as the final insult of World War I, and, soon thereafter, 92% of them voted in the Nazi party.

Hundreds of the African Rhineland-based soldiers intermarried with German women and raised their children as Black Germans. In Mein Kampf, Hitler wrote about his plans for these “Rhineland Bastards”. When he came to power, one of his first directives was aimed at these mixed-race children.

Underscoring Hitler’s obsession with racial purity, by 1937, every identified mixed-race child in the Rhineland had been forcibly sterilized, in order to prevent further “race polluting”, as Hitler termed it. Read Full Article Here…